Service  Nachrichten

Hier finden Sie alle Neuigkeiten im Überblick.

Dunkelfeldstudie von BMBFSFJ, BMI und BKA  Fachliche Einordnung der LeSuBiA-Studie

2026/06 - 

Die LeSuBiA-Studie („Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“) ist eine geschlechterübergreifende Bevölkerungsbefragung zur Gewaltbetroffenheit in Deutschland als gemeinsames Projekt von BMBFSFJ, BMI und BKA und die erste große deutsche Studie nach der Prävalenzstudie des BMFSFJ von 2004. Die Hoffnung, Entwicklungen von Gewalt gegen Frauen im zeitlichen Verlauf nachzeichnen zu können und weitere Grundlagen für die Umsetzung der Istanbul-Konvention zu schaffen, konnte sie nur eingeschränkt erfüllen. Ihr fehlt der Fokus auf Gewalt gegen Frauen im Geschlechterverhältnis, ihr gesellschaftlicher Hintergrund und die strukturelle Einbettung von geschlechtsbezogener Gewalt.

Fachliche Einordnung des Bündnis Istanbul-Konvention.

11. Juni, 13 Uhr: Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus  Berliner Gewalthilfegesetz muss queere Menschen ausdrücklich berücksichtigen

2026/06 - 

Eine Initiative queerer und feministischer Berliner Organisationen fordert deutliche Nachbesserungen. LSBTQIA+ Personen, d.h. alle queeren Menschen – insbesondere trans*, inter* und nicht-binäre Menschen, aber auch lesbische*, schwule, bi+ und aspec* Personen – müssen im Gesetz ausdrücklich benannt und im Schutz- und Beratungsanspruch klar berücksichtigt werden.

Sozialabbau stoppen!  Sparpläne und Reform des SGB VIII gefährden Kinderschutz und Gewaltschutz

2026/05 - 

Als Mitglied im Paritätischen Berlin stellen wir uns gemeinsam gegen die drohenden drastischen sozialen Kürzungen, die Bund, Länder und Kommunen mit den radikalen Einschnitten bei sozialen Leistungen aktuell diskutieren. Gespart werden soll ausgerechnet da, wo Unterstützung unverzichtbar ist: bei Kindern und Jugendlichen, bei Menschen mit Behinderungen – bei Millionen Menschen und ihren Familien. Das hat auch Konsequenzen für den Gewaltschutz.

Kundgebung am 25.11.2025  Kürzt ihr uns zu Tode?!

2025/10 - 

Kundgebung · 25.11.2025 · 16 Uhr · Brandenburger Tor · Gegen Gewalt an Frauen und FLINTA+ 

Kommt alle und seid laut – mit Freund*innen, Familie, Nachbar*innen, Kolleg*innen! 

Wir wollen viele sein, wir wollen sichtbar sein, wir wollen ein Zeichen setzen: Lasst uns gewaltfrei leben!

Aufruf  Keine Aufweichung des Gewaltschutzes

2025/10 - 

... durch die Novellierung der Verordnungen des Wohnteilhabegesetzes – WTG. Durch „Wunsch- und Wahlrechte“ für Leistungserbringer wird die gesetzlich verankerte Pflicht zum wirksamen Gewaltschutzkonzept ausgehebelt. Wir sehen darin eine problematische Entwicklung.

Offener Brief des bfn gegen drohende Kürzungen bei den Berliner Frauen*projekten 2026   Frauen*infrastruktur in Berlin sichern – Kürzungen jetzt stoppen!

2025/09 - 

Für das Jahr 2026 sind im Gleichstellungsbereich durch den Senat Kürzungen in Höhe von 2,574 Mio. Euro geplant. Diese sollen unter anderem durch pauschale Kürzungen bei allen Frauen*projekten von durchschnittlich 2% gegenüber der Förderung 2025 umgesetzt werden. Das bedeutet, dass frauen*spezifische Angebote in Berlin wegfallen bzw. reduziert werden müssen.

gemeinsame Stellungnahme  Thematik „häusliche und sexualisierte Gewalt“ jetzt aufnehmen in die bundesweiten Rahmenlehrpläne der Pflegeausbildung!

2025/06 - 

Die Versorgung nach häuslicher und sexualisierter Gewalt ist nicht explizit in den Rahmenlehrplänen für die Pflegeausbildung enthalten und somit nicht verpflichtend für die Pflegeschulen – trotz bestehender Verpflichtungen durch die in Deutschland geltende Istanbul-Konvention und die Vorgabe in der Qualitätsmanagement-Richtlinie des G-BA (s. u.). Gemeinsam mit S.I.G.N.A.L. fordern wir die Fachkommission, welche die Rahmenlehrpläne aktuell überarbeitet, dazu auf, jetzt Abhilfe zu schaffen und das Thema explizit aufzunehmen.

Aktion Rote Schuhe  Protesktion gegen Femizide in Neukölln

2025/05 - 

Allein im April wurden in Berlin drei Frauen von ihren Ex-Partnern getötet. Am 17.04. wurde eine Frau, Mutter von vier Kindern, mutmaßlich von ihrem Ex-Partner in ihrer eigenen Wohnung in Britz erstochen. Um der getöteten Frau zu gedenken, veranstaltete eine Gruppe aus Mitarbeitenden der Anti-Gewalt-Projekte in Berlin, darunter Mitarbeiter*innen der Frauenhäuser und Beratungsstellen gegen Häusliche Gewalt, eine Protestaktion vor dem Rathaus Neukölln.

Pressemitteilung  Rücksichtsloser Alleingang von Günther-Wünsch bedroht Gewaltschutz in Berlin

2025/02 - 

Berliner Verein gegen Häusliche Gewalt durch kurzfristige Komplett-Streichung existenzgefährdet 

Berlin, 27.02.2025. Die radikalen Kürzungen durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bedeuten nicht nur das Ende des gestrichenen Projekts BIG Prävention, sondern haben finanziell weitreichende Folgen: Der Trägerverein Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (BIG e.V.) wird mit den weiterlaufenden Kosten alleingelassen. Damit ist eine der bedeutendsten Einrichtungen gegen Häusliche Gewalt in Berlin und Deutschland existenzgefährdet.